KINDERTRAUER - AKADEMIE

Seminare - Workshops - Vorträge

mit dem Schwerpunkt Akutbetreuung und Begleitung
von trauernden Kindern und Jugendlichen



Weiterbildung/Qualifizierung


Trauer im Kindesalter / Begleitung von Kindern in Kindertrauergruppen

Zielgruppe: Helfer*innen aus dem psychosozialen Bereich bzw. Helfer*innen von Hospizgruppen die eine Kindertrauergruppe aufbauen möchten - oder weiteres Personal dafür qualifizieren möchten.

Inhalt: Grundlagen aus der Entwicklungspsychologie, Grundlagen der Kommunikation, Grundlagen über relevante Störungsbilder, Stress im Kindes- und Jugendalter, Trauer im Kindes- und Jugendalter, Akutbetreuung durch KIT / NFS, Trauerbewältigung und Rituale, Grundlagen zum Thema Suizid, Gestaltung von Gruppenstunden, Elterninformation / Elternbegleitung, Wichtiges Wissen für Gruppenleitungen (Datenschutz, Versicherung etc.).

Dauer: 6-tägiges Seminar (Montag bis Samstag), zusätzlich eine Vorbereitungsaufgabe sowie eine Hausarbeit während des Seminars (gesamt ca. 60 UE).

Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen. Grundlegende Vorbildungen bzw. Vorerfahrungen notwendig. Weitere Informationen gerne auf Anfrage.

** Nur für Einrichtungen, Organisationen oder Hospizgruppen / nicht für Einzelpersonen **.

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Qualifizierung zum/zur Kindertrauerbegleiter/in

** Nur für Einrichtungen, Organisationen oder Hospizgruppen / nicht für Einzelpersonen **
Weitere Informationen gerne auf Anfrage.


Seminare


Fachseminar KIT/NFS/PSNV:
Akutbetreuung von trauernden Kindern


Zielgruppe: Einsatzteams der Krisenintervention, Notfallbetreuung, Notfallnachsorge, Notfallseelsorge, PSNV

Inhalt: Kontaktaufnahme und Betreuung von Kindern bei Einsätzen von KIT / NFS. Das Verhalten von betroffenen Kindern in der Akutsituation. Möglichkeiten und Grenzen einer Akutbetreuung. Vermittlung von wichtigem Grundwissen über Trauer im Kindesalter. Besonderheiten der Gruppenbetreuung. Hinweise zur Abschiednahme mit Kindern. Praxisbezogene Beispiele. Anregungen zur weiterführenden Begleitung.

Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl. Erfahrungsgemäß am besten als 1,5 Tages-Seminar. Auf Wunsch auch als Tages-Seminar möglich. Gerne direkt bei Ihnen vor Ort.


erfolglose Reanimation
Kinder sehen, hören und spüren in Ausnahmesituationen viel mehr als wir uns vorstellen können
(bitte aus Respekt dem Kind gegenüber dieses Bild nicht kopieren oder anderweitig verwenden)


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Fachseminar KIT/NFS/PSNV:
Der Umgang mit Jugendlichen bei Einsätzen von Krisenintervention und Notfallseelsorge


Zielgruppe: Einsatzteams der Krisenintervention, Notfallbetreuung, Notfallnachsorge, Notfallseelsorge, PSNV

Inhalt: Wichtiges Wissen über Pubertät aus der Entwicklungspsychologie und Hirnforschung, Stress und Stressbewältigung im Jugendalter, Trauer und Trauerreaktionen im Jugendalter, Kontaktaufnahme und Kommunikation mit Jugendlichen, WhatsApp Facebook und Co. bei Trauerfällen, Depression und Suizidalität im Jugendalter, Rituale mit Jugendlichen, Einsatzbeispiele. Spezielle Gesprächstechnik für Krisensituationen.

Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl. Erfahrungsgemäß am besten als 1,5 Tages-Seminar. Auf Wunsch auch als Tages-Seminar möglich. Gerne direkt bei Ihnen vor Ort.


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Fachseminar HOSPIZ:
Begleitung und Betreuung von trauernden Kindern

Zielgruppe: Helfer/innen aus den Bereichen Hospiz und Trauerbegleitung

Inhalt: Trauer im Kindesalter. Typische Verhaltensweisen von trauernden Kindern. Begleitung von trauernden Kindern. Abschiednahme mit Kindern. Hilfreiche Rituale.

Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl. Erfahrungsgemäß am besten als 1-Tages-Seminar. Gerne direkt bei Ihnen vor Ort.


Total traurig
Oft sind die Kinder hin- und hergerissen zwischen unterschiedlichen Emotionen
(bitte aus Respekt dem Kind gegenüber dieses Bild nicht kopieren oder anderweitig verwenden)


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Fachseminar RD/SAN:
Betreuung von Kindern im RD/SAN/SEG-Einsatz


Zielgruppe: Einsatzteams des Rettungs- und Sanitätsdienstes, SEG-SAN, SEG-Betreuung

Inhalt: Verständnis für das Verhalten von betroffenen Kindern in Trauer- und Krisensituationen. Praxisbezogene Hinweise zur Betreuung von Kindern. Vermittlung von Grundwissen über Trauer und (psychische) Traumata bei Kindern.

Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl ca. 4-6 Stunden. Gerne direkt bei Ihnen vor Ort.

Rettungsdienst-Einsatz
Kinder versuchen oft, das Erlebte durch Bilder auszudrücken
(bitte aus Respekt dem Kind gegenüber dieses Bild nicht kopieren oder anderweitig verwenden)


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Stressbewältigung

Der Umgang mit Belastungen und Stress
Seminar für haupt- und ehrenamtliche Helfer/innen


Zielgruppe: alle hauptberuflichen oder ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bzw. Einsätzkräfte im sozialen Bereich

Inhalt: positiver und negativer Stress, Stressoren, Stressreaktionen, Stressverstärker, Bewertung und Reframing, Vorbeugung, Erholung, Entspannung, viele praktische und praxisnahe Übungen. Die Inhalte orientieren sich an dem anerkannten und wissenschaftlich fundierten Konzept "Sicher und gelassen im Stress".

Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl 2 x ca. 8 Stunden. Gerne direkt bei Ihnen vor Ort.


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Kommunikation und Moderation


Kommunikation in schwierigen Situationen
Krisenkommunikation


Zielgruppe: alle die in ihrem beruflichen und/oder privaten Umfeld in schwierigen Situationen sicher und einfühlsam kommunizieren möchten

Inhalt: Grundlagen der Kommunikation, wertschätzende und gewaltfreie Kommunikation, Deeskalation in Gesprächen, Erkennen und Verstehen von Eskalationsauslösern, Reflexion des eigenen Kommunikationsverhaltens, viele praktische und praxisnahe Übungen

Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl 2 x ca. 6-8 Stunden. Gerne direkt bei Ihnen vor Ort.


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Moderieren und Präsentieren vor Gruppen

Zielgruppe: alle die in ihrem beruflichen und/oder privaten Umfeld Gruppen moderieren und/oder sicher und kompetent vor Gruppen präsentieren möchten

Inhalt: Grundlagen von Kommunikation und Körpersprache, Präsentations- und Moderationstechniken, visuelles Gestalten von Moderationen/Präsentationen mit Flipchart und Pinnwand, Reflexion des eigenen Moderations- und Präsentationsverhaltens, viele praktische und praxisnahe Übungen

Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl 2 x ca. 6-8 Stunden. Gerne direkt bei Ihnen vor Ort.


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Vorträge


Da sein, wenn Kinder trauern

Zielgruppe: für alle Personenkreise, die sich für das Thema interessieren

Kinder trauern anders. Ganz anders als die Erwachsenen. Sie brauchen Spiel, Bewegung und Ablenkung. Sie haben viele Fragen, die aber oft nicht ausgesprochen werden. Wenn Kinder eine wichtige Bezugsperson verlieren, wird ihr Welt- und Familienbild aus den Angeln gehoben. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie und warum Kinder sich so “anders” verhalten. Kinder trauern auch um den Verlust von geliebten (Stoff)Tieren, um den Verlusten von vertrauten Orten und Personen (durch Trennung oder Umzug). Es wird aufgezeigt, wie man Kinder in Trauerzeiten begleiten und unterstützen kann. Ein Vortrag mit Bildern aus dem bekannten Kinderbuch “Abschied von Rune". Dauer des Vortrages: ca. 2 - 3 Stunden


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Trauer bei Kindern / Akutreaktionen und hilfreiche Interventionen
(Elternabend / Informationsabend)

Zielgruppe: direkt oder indirekt betroffene Eltern und Bezugspersonen nach einem Todesfall an einer Schule, im Kindergarten oder im sozialen Umfeld

Wenn eine Bezugsperson eines Schülers oder eines Kindergartenkindes stirbt - oder aber sogar ein Kind aus der Gruppe bzw. der Klasse, dann sind die direkt und indirekt betroffenen Bezugspersonen der Kinder oft unsicher, wie sie sich jetzt verhalten sollen. Was soll man den Kindern sagen, was verstehen die Kinder in diesem Alter schon? Wie kann den Kindern geholfen werden? Diese und andere Themen werden im Vortrag gemeinsam erarbeitet. Dauer des Vortrages: ca. 2 - 3 Stunden


Falls Sie wissen möchten, wo wir bereits Vorträge und Seminare gehalten haben, dann finden Sie nachfolgend eine Übersicht.

Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, hier noch ein entsprechender Hinweis:

Die Inhalte der Ausbildungen, Seminare und Vorträge sind frei von der Orientierung an bestimmte Glaubensrichtungen oder Ideologien. Wir distanzieren uns ausdrücklich von Formen und Zielen entsprechender Sekten, sektierischen Gruppen, Scientology und vergleichbaren Organisationen.


Referenzen


Unsere Seminare, Vorträge und Workshops
haben wir unter anderem für folgende
Einrichtungen und Organisationen
gehalten:

Krisenintervention / Notfallseelsorge / PSNV

BRK Kreisverband Landsberg am Lech (KID + NFS)
BRK Kreisverband Ostallgäu (KID)
MHD Gröbenzell / Fürstenfeldbruck (KIT)
PSNV-Team Niederrhein / Notfallseelsorge Krefeld
Kriseninterventionsteam Feldkirch/Vorarlberg (in 2016 bereits zum vierten Mal)
Notfallseelsorge und Krisenintervention Aschaffenburg / Untermain
Notfallseelsorge und Krisenintervention Dekanat Bad Hersfeld
KIT Regensburg / KIT Cham
PSNV BRK Bad Kissingen
DRK KV Waldshut
Krisenintervention und Notfallseelsorge Neu-Ulm
Notfallseelsorge Kreis Gießen / Lahn-Dill-Kreis
PSNV/KIT Weilheim-Schongau
DRK Kriseninterventionsteam Achern
PSNV-Team/Notfallseelsorge/Krisenintervention Straubing


Hospizgruppen

Hospizverein Rinteln
Hospizgruppe Albatros Augsburg
Hospizgruppe Landsberg am Lech
Hospizgruppe Füssen
Allgäu-Hospiz Kempten
Ambulanter Hospizdienst Winsen (Luhe)
Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst
Rockenhausen/Alsenz-Obermoschel/Winnweiler
Hospizgruppe St. Afra Friedberg


Schulen / Kitas / soziale Einrichtungen / Weiterbildungsinstitute

Familienhilfezentrum Bexbach (Saarland)
Orlando di Lasso Realschule Maisach
Verein Rainbows Graz/Steiermark
Schulsozialdienst Stadt Neu-Ulm
Sehbehinderten- und Blindenzentrum Unterschleißheim
Jugendsozialarbeit am Gymnasium Ottobrunn
Katholische Kindertagesstätte St. Ulrich Seeg
Grundschule Nesselwang
Kindergärten an diversen Standorten
Volkshochschulen an diversen Standorten


Fachsymposien / Tagungen

Bundeskongress Notfallseelsorge
PSNV-Forum Freiburg
Internationale Kriseninterventionstagung Innsbruck
(regelmäßig seit 2007)



Fachliteratur

Und plötzlich ist alles anders - trauernde Kinder verstehen und begleiten
Oliver Junker
Erstausgabe 2008, aktualisierte und erweiterte Ausgabe 2011
Shaker Media
(ISBN-13: 978-3868580563)
Und ploetzlich ist alles anders
Bestellmöglichkeit: Shaker Media


Fachartikel (einige Beispiele)

Zukunfts-Handbuch Kindertageseinrichtungen / Walhalla Fachverlag
Kapitel: „Wenn Kinder trauern“
(Aktualisierung Oktober 2013)

Krisen und Krisenintervention bei Kindern und Jugendlichen / Kohlhammer Verlag
erschienen am 28.02.2013
Kapitel: „Tod und Trauer“

Praxishandbuch Notfallseelsorge / Forum Gesundheitsmedien
Kapitel: „Die Betreuung von Kindern bei Einsätzen der Notfallseelsorge“
(3. Aktualisierung des Gesamtwerkes)

Kinder in Krisen und Katastrophen - Spezielle Aspekte psychosozialer Notfallversorgung / Studia Universitätsverlag Innsbruck
erschienen am 12.09.2017
Kapitel: „Begleitung sterbender Kinder"
Kapitel: "Grenzen akzeptieren und mit Fehlern umgehen"


Rückmeldungen von Veranstaltern

"Es war eine sehr wertvolle Weiterbildung, das Feedback der TeilnehmerInnen war durch die Bank sehr, sehr positiv und ich bedanke mich ganz herzlich für deinen großartigen Vortrag, deine perfekte Vorbereitung und deine sympathische und unkomplizierte Art. Gerne lade ich dich bei Gelegenheit wieder zu uns nach Vorarlberg ein - wir können von deinem Know How nur profitieren!"

(Name und Institution aus Datenschutzgründen entfernt)


"Alle bisherigen Rückmeldungen von Seminarteilnehmern sind ausnahmslos sehr positiv. Sie haben es ausgezeichnet verstanden, auf all unsere Unsicherheiten, Defizite, Fragen und Wünsche äußerst kompetent und verständlich einzugehen."

(Name und Institution aus Datenschutzgründen entfernt)

"Nochmals herzlichen Dank für Ihren Besuch in S. und Ihren beeindruckenden Vortrag zu diesem sensiblen Thema."

(Name und Institution aus Datenschutzgründen entfernt)

"Sie waren mit Ihrem Vortrag über Umgang mit Trauer bei uns im Team der Frühförderung, was uns sowohl emotional sehr nahe gegangen ist und uns allen gleichzeitig sehr viel Handwerkszeug für unseren beruflichen Alltag gebracht hat."

(Name und Institution aus Datenschutzgründen entfernt)


"Auf unseren Feedbackbögen (-3 bis +3) haben die Teilnehmer das Forum insgesamt mit 2,2 bewertet. Ihr Workshop hat besonders gut abgeschnitten."

(Name und Institution aus Datenschutzgründen entfernt)


"Herzlichen Dank für deinen Beitrag zu unserer Tagung. Ja, das Interesse an deinem Vortrag war riesig groß. Ich möchte Dir auf diesem Wege auch noch von vielen sehr positiven und begeisterten Rückmeldungen zu deinem Vortrag berichten."

(Name und Institution aus Datenschutzgründen entfernt)


"Nochmals ganz herzlichen Dank für die tolle Fortbildung am Samstag. Wir waren alle restlos begeistert und ich habe nur positive Rückmeldungen bekommen."

(Name und Institution aus Datenschutzgründen entfernt)


Eindrücke vom Vortrag von Oliver Junker zum Thema “Betreuung von Kindern in besonderen Situationen”
anlässlich der 7. Internationalen Tagung zur Krisenintervention und Notfallpsychologie in Hall, Tirol

Fotograf Matthias Baldauf
Fotograf Matthias Baldauf
Fotograf Matthias Baldauf
Fotograf: Matthias Baldauf


Nachfolgend ein Artikel aus dem Hospiz Brief der Hospiz Gruppe Landsberg e.V., Ausgabe Oktober 2013

Wenn Kinder trauern - Fortbildungsveranstaltung mit Oliver Junker

Diese Fortbildungsveranstaltung von Oliver Junker hat die Hospizbegleiterinnen stark beeindruckt.

"Oliver Junker sprach über den Teufelskreis nicht vorhandenen Wissens - wenn Erwachsene den Kindern nicht mitteilen, was wirklich passiert, wenn Tatsachen verheimlicht oder verdrängt werden. Kinder fühlen die Familienatmosphäre. Es verunsichert sie zutiefst, wenn sich Erwachsene so verhalten, als gäbe es die Trauer um einen geliebten Menschen nicht. Kinder spüren das aber. Sie fühlen sich unsicher, es fehlt ihnen die Orientierung, sie sind hilflos und einsam und bekommen Angst.
Wenn unser Nervensystem einen bestimmten Angstpegel erreicht, ist der Mensch bzw. das Kind nicht mehr in der Lage, etwas aufzunehmen. Es dreht sich nur noch ums Überleben. Hierdurch kann keine Verbindung zum Kind hergestellt werden und es wird noch einsamer. Diesen Teufelskreis sehe ich auch in mir, wenn ich meine eigenen Gefühle und Bedürfnisse verleugne. Trauernde Kinder sind ein Spiegel für mich, um zu sehen, wie ich mit Angst, Verlust und meinen eigenen Bedürfnissen umgehe.
So wie ich selber vertraut bin mit meinem eigenen Umgang mit Schmerz, Verlust, mit Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Trauer, kann ich andere begleiten und ihnen mitfühlend begegnen. Das wurde mir wieder einmal sonnenklar." (A. E.)

"Oliver Junker zeigte anhand der Altersphasen derKinder die unterschiedliche Wahrnehmung vom Tod auf. Der/die Begleiter/in muss großes Einfühlungsvermögen für die individuellen Bedürfnisse des Kindes aufbringen. Ein vierjähriges Kind sieht den Tod eher so, als dass nicht jeder davon betroffen ist. Tod und Schlaf werden manchmal gleichgesetzt. Mit neun Jahren haben Kinder bereits ein ziemlich umfassendes Verständnis vom Tod. Ab Beginn der Pubertät beginnt eine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben und dem Tod.
Hilfreich für alle Altersgruppen sind Rituale, durch die es Kindern möglich wird, Abschied und Emotionen zuzulassen, Ängste zu überwinden. Kinder und Begleiter können Kerzen anzünden oder Musik hören, Lieder singen, die das ausdrücken, was sie fühlen. Eigene Emotionen umsetzen in Bildern, z.B. auch den Sarg bemalen. Blumen oder Naturmaterialien für den Verstorbenen sammeln und dem Verstorbenen mit auf den Weg geben.

Was alle Kinder dringend brauchen ist Offenheit und Aufrichtigkeit in altersgerechter Form, wichtig sind Spiele, Bewegung und Ablenkung. Gerade Bewegung gehört zu den wichtigsten Mitteln zum Stressabbau. Besonders wichtig sind glaubhafte und einfühlsame Bezugspersonen, die die jungen Menschen begleiten und Anregungen für Rituale geben.

Eine ganz wichtige Erklärung für Kinder gab uns Oliver Junker mit auf den Weg. Wir müssen ihnen sagen: "Du bist nicht Schuld am Tod des geliebten Menschen!" Das hilft den Kindern zu lernen, dass es Geschehnisse im Leben gibt, die nichts mit einem Fehlverhalten von ihnen zu tun haben - es hilft ihnen zu reifen.

Mein Fazit: Besonders diese Fortbildung mit Oliver Junker war wichtig für unsere Arbeit als Hospizbegleiterinnen. Sie war für mich persönlich eine große Bereicherung." (L. S.)



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